Ganz schön verspielt...

Als erwachsener Mann noch spielen? Ist das nicht kindisch? Ich bin davon überzeugt: Nein! Warum ich das so sehe, könnt Ihr hier lesen...

Über das Spielen

Spielen hält jung - So sehe ich es in erster Linie. Aber darüber hinaus steckt im "Spiel" noch so viel mehr. Im Spielen steckt: erforschen, ausprobieren, sich messen, kooperieren, strategisches Denken, Zerstreuung und Spaß...und vieles mehr. Spielen kann so vielseitig sein und es verbindet Menschen miteinander, ob jung oder alt. Gerade bei klassischen Brettspielen lernt man schnell seinem Gegenüber gerne auch mal von einer anderen Seite kennen, denn nicht jeder kann gut verlieren. Und wenn man als Gewinner aus einer Spielpartie herausgeht, dann ist die Freude um so größer. Daher hat mich die ganze Welt der Spiele immer schon faziniert und begeistert. Das Alter spielt da aus meiner Sicht keine Rolle. Im Gegenteil: In meiner Zivildienstzeit habe ich in einem Altenpflegeheim gearbeitet. Die alten Leutchen hatten immer einen heiden Spaß, wenn wir mit Ihnen "Mensch ärgere Dich nicht" oder "Halma" gespielt haben. Sollte ich mal ein stattliches Alter erreichen, dann werde ich bestimmt noch gerne spielen. Ich entdecke das Spielen derzeit auch auf eine ganze andere Art und Weise wieder neu. Meine kleine Tochter bringt es mir gerade bei ;-)  

 

Retro Gaming

Schon als kleiner Junge bin ich mit C64 und dem ersten Gameboy-Modell von Nintendo aufgewachsen. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich damals als einer der ersten Jungs in unserer Straße ein SNES mein Eigen nennen durfte und alle Kids zum Streetfighter zocken zu uns nach Hause gekommen sind. Mein ganzes Leben haben mich Computer und Videospielkonsolen begleitet und faziniert. Ich bin und war bestimmt nicht ein extremer "Zocker". Aber ich mag einfach die Konzepte, die hinter so manchem alten Spiel stecken. Daher sammel ich die guten alten Arcade-Maschienen und entsprechende Spiele auch. Im Gegensatz zu anderen Sammlern ist meine Sammlung übersichtlich. Die Standards sind dabei: MegaDrive, SNES, NES, GameCube, MasterSystem, Dreamcast u.a. - Echte Raritäten (z.B. Virtual Boy) kann ich nicht vorzeigen. Mir geht es auch nicht darum, eine möglichst große Sammlung zu haben. Für mich sind die alten Daddler einfach eine Möglichkeit, in die guten alten Zeiten abzutauchen. Im Sommer bleiben die alten Geräte sowieso aus. Da gehe ich lieber raus an die frische Luft. An so manch langem Winterabend ist ein Treffen mit Mega-Man oder Alex Kid aber eine schöner Ausgleich zum täglichen Allerlei. Ein paar Stunden zurück in die Jugend..

 

NextGen Gaming (PS4)

Seit 2014 ist die Playstation 4 meine bevorzugte Spieleplattform. Eigentlich komme ich ursprünglich von der XBOX360. Da wäre der Sprung auf die XBOX One vermutlich logisch gewesen. Aber das Spieleangebot der Sony-Konsole hat mich letztendlich überzeugt. Ich mag auch das Konzept, die Konsole primär als Daddelapparat zu verstehen, nicht als Medienszentrale und Entertainment-Plattform für Film und TV. Am liebsten spiele ich Fantasy-Rollenspiel-Games mit offener Welt (Sandbox). Besonderen Spaß hatte ich mit dem Spiel DragonAge Inquisition. Eines der wenigen Spiele, die ich wirklich mal bis zum Ende durchgespielt habe. Aktuell laufe ich den ein oder anderen Abend auch gerne im Online-Rollenspiel The Elder Scrolls Online - Tamriel Unlimited herum. Wer sich gerne mit mir von PS4 zu PS4 verbinden möchte, findet mich unter dem PSN-Nick: Tanzbaer_76

Unter diesem Beitrag findet sich eine kleine Screenshotgalerie aus Spielmomenten meiner PS4-Sammlung.

 

Screenshot-Galerie

Board Gaming

Ich bin in katholischen Jugendgruppen groß geworden. Da wurden entsprechend viele Brett- und Kartenspiele auf Freizeitfahrten und in Gruppenstunden gespielt. In meiner beruflichen Zeit als Mediengestalter und Grafiker für Computerspiele durfte ich dann später an Brettspielumsetzungen für den heimischen PC mitwirken. In dieser Zeit (ca. ab 1998) hatte ich erstmals auch erste Kontakte zur Spielebranche und hab den ein oder anderen Spielautoren kennengelernt. Später -während meines Studiums - ist dann mein erstes, eigenes Kartenspiel "Igels" entstanden. Im Jahr 2004 habe ich auf der Spielemesse in Essen dem Spieleverlag Pegasus Spiele einen selbstgezeichneten Prototypen dem Spieleverlag Pegasus vorgestellt. Irgendwie passte das Spiel zu dieser Zeit ganz gut zum Verlagsprogramm neben dem Bestseller Munchkin. Ich habe mich jedenfalls riesig über meinen Autorenvertrag gefreut. Es folgte noch ein zweites Set des Igels-Kartenspiel als Erweiterung und mein Brettspiel Robotics - Jeder Schrott wird zum Bot. Ab 2006 habe ich dann im Hause Schmidt Spiele als Produktmanager bis 2012 gearbeitet. In dieser Zeit habe ich die Entstehung vieler Brett- und Kartenspiele mitbegleitet und selbst vorangetrieben. Auf dem Bild hier sieht man mich sogar, als Menschlein auf der Spieleverpackung der Ligretto Speed Machine. Bei Schmidt Spiele habe ich viel über die Spielebranche gelernt und einen großen Erfahrungsschatz aufgebaut. Gespielt habe ich in der ganzen Zeit natürlich auch immer sehr gerne. Das mache ich heute auch noch, ich komm nur wenig dazu.

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© Mario Coopmann